„Erst als ich mich mit dem Thema Frieden auseinandersetzte, wurde 9/11 zu einem Schlüsselthema.“ – 4+2 Fragen mit Johann Kalari

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„Und sie bewegt sich doch.“
Galileo Galilei

Johann Kalari könnte es sich einfach nur noch gemütlich machen, verdient hat er es sich allemal.
Der Mann hat einen eindrucksvollen Lebenslauf und sein Schaffen beweist, dass er jetzt das Recht hätte, als Pensionist bequem die Tage zu verbringen.
Er wurde in Wien geboren und nach der Matura, oder Abitur wie man in Deutschland zu sagen pflegt, begann er sein Studium zum Bauingenieur und Sprengmeister an der Technischen Universität Wien. Es folgten dann die ersten Erfahrungen im Beruf die er bei großen österreichischen Baufirmen sammeln konnte. Damit war es aber noch nicht genug, Johann Kalari absolvierte eine Spezialausbildung für Strukturanalysen wo an damaligen Supercomputern gearbeitet wurde. Er analysierte zahlreiche Großbauten, darunter die Reichsbrücke, das Stahlraumfachwerk des Austria Centers oder die tragenden Scheiben von Alt Erlaa. Weitere Folge dieser vertieften Ausbildung war auch, dass er Durchschuss Berechnungen von Schutzwänden durchführen konnte oder Explosionswiderstandsberechnungen von Panzertürmen und Explosionssicherheitsberechnungen von Nuklearanlagen.
Dieses Fachwissen führte dann dazu, dass er Milizoffizier für den höheren militärisch-technischen Dienst wurde.
Gegen Ende seine Karriere übernahm er dann noch Managementfunktionen bei Control Data, HP, CDC, EDS und Compass.
Johann Kalari möchte sich aber nicht in den wohlverdienten Ruhestand zurück ziehen, denn ihm brennt etwas auf der Seele. Im Jahr 2014 wurde er von der Wiener Friedensmahnwache darauf aufmerksam gemacht, dass es rund um die offizielle Darstellung zu 9/11, nämlich was den Einsturz der Twin Towers und vor allem den Einsturz des WTC7 betrifft, aus der Sicht eines Experten, es massive Ungereimtheiten gibt.
Da er den Laien der Friedensmahnwachen, völlige berechtig, vorerst keinen Glauben schenkte, begann er dann zu recherchieren und die Ergebnisse verblüfften ihn und nicht weniger der Umstand, dass er trotz seiner umfassenden Ausbildung und seines Fachwissens, die offizielle Darstellung der Ereignisse von 9/11, über Jahre so konsumiert hatte, wie sie eben von unserer Leitmedien dargestellt wurden.
Im Zuge seiner Recherchen kam Johann Kalari auch auf die Wahrheitsbewegung von „Architects & Engineers for 9/11 Truth„. Eine Gruppe von mittlerweile über 2300 Akademikern in den USA und über 20 000 auf unserem Planeten, die sich für eine Wiederaufnahme der Ermittlungen zu 9/11 einsetzen.
Johann Kalari ist nun Teil dieser Bewegung die sehr stark im Internet präsent ist, aber auch im wirklichen Leben mittlerweile immer wieder sehr starke Zeichen setzt. So ist es der Gruppe gelungen ihren Gründer Richard Gage in eine des US-Senders CSPANS zu bringen, da die Aktivisten Druck aufbauten.
Und auch Johann Kalari belässt es nicht dabei, seinen Aktionismus auf das Internet zu beschränken. Mit kleinen Infokarten ausgestattet zieht der weise Mann vor Wiener Universitäten und versucht die jungen Menschen zu erreichen, die von der verlogenen Darstellung der Ereignisse manipuliert sind.

Gruppe42 weiss wie Johann Kalari, dass 9/11 ein Wendepunkt in unserer Geschichtsschreibung war und dass eben seit diesem Terroranschlag die Welt sich massiv verändert hat – vor allem im Nahen Osten. Der „War against Terror“ hat mittlerweile fast 4 000 000 muslimischen Zivilisten das Leben gekostet und gerade diese Vorstellung ist kaum auszuhalten, wenn man bedenkt, dass 9/11 vielleicht nicht so abgelaufen ist, wie es uns von der damaligen Regierung unter George W. Bush vorgekaut wurde.
Die Wahrheitsbewegung rund um 9/11 ist vielleicht eine der wichtigsten und modernsten Friedens- und Freiheitsbewegungen unserer Zeit, da sie eben aus dem Geist des Internets entstanden ist und erstmal vorgeführt hat, wie dieses neue Medium funktionieren kann.
Gruppe42 ist hoch erfreut darüber, dass wir einen Vertreter von „A&E for 9/11 Truth“ bei unser Vortragsreihe „Neoliberale Propaganda – Wie uns die Medien zur Solidarität mit den Herrschenden zwingen“ zu Gast haben und seinen Beitrag „9/11 – eine Sprengung“ dann auch für die Youtube Universität zur Verfügung stellen werden.
Im Rahmen der Porträtreihe die wir zu diesen Vorträgen veröffentlichen stellen wir Johann Kalari 4+2 Fragen:

Johann, Du bist auf die Ungereimtheiten zu 9/11 erst über die Wiener Friedensmahnwachen aufmerksam geworden. Dann hast Du Dir einfach mal Zeit genommen und Dich intensiver damit beschäftigt. Jetzt arbeitest Du mit „Architects & Engeneers for 9/11 Truth“ direkt zusammen.
Wie erklärst Du Dir, dass Du als Experte fast über zehn Jahre die offizielle Theorie für Dich geduldet und nicht hinterfragt hast?

Obwohl ich das WTC kurz vor der kontrollierten Sprengung im Zuge einer USA Reise noch intakt gesehen habe, waren sie in meinem Empfinden einfach weit weg. Die Bilder der Fernsehübertragungen haben das Ereignis im Unterbewusstsein in die Kategorie Action Film verschoben und durch die Propaganda habe ich auch an eine Achse des Bösen geglaubt. Die täglichen Herausforderungen des ganz normalen Lebens haben mich einfach gänzlich beansprucht. Deshalb verstehe ich auch alle sehr gut an denen dieses Thema einfach vorbei geht. Erst als ich mich mit dem Thema Frieden auseinandersetzte wurde 911 zu einem Schlüsselthema. Die Analyse des Einsturzes mit Hilfe meiner langjährigen Praxis bei Strukturuntersuchungen hat mir dann die Schuppen von den Augen gefegt.

„Die letzte Umfrage hat ergeben, dass bereits über 60% der Amerikaner nicht mehr an die offizielle Version glauben.“

Wie schon erwähnt arbeitest Du direkt mit „A&E for 9/11 Truth“ zusammen.
Kannst Du uns bitte etwas über diese Gruppierung erzählen?

Diese Non Profit Gruppe wurde von , AIA in den USA 2006 gegründet und widmet sich der Aufklärung zu 911. Richard ist in den USA ein sehr bekannter Architekt an der Westküste, der durch große Stahlbaukonstruktionen bekannt geworden ist. Praktisch per Zufall ist er zu einem Expertenvortrag über 911 gegangen. Dann ist es ihm wie mir ergangen. Er ist jetzt überzeugt dass es eine kontrollierte Sprengung war. Heute verlangen in der Gruppe über 2300 Zivilingenieure in den USA und über 20000 Techniker und Unterstützer aus anderen Berufen weltweit die Neuuntersuchung des Einsturzes wegen der zahlreichen technischen Ungereimtheiten im Bericht des National Instituts of Standards and Technologies der USA. Unser neuester Invest von 214000 $ ist eine Struktursimulation des WTC7 an der UNI in Alaska mit Supercomputern. Eine Methode wie ich sie in meiner beruflichen Praxis selbst häufig verwendet habe. Dieses Verfahren ist weltweit anerkannt und wir erwarten damit den Durchbruch in der Meinungsbildung auch bei den letzten Skeptikern. Ich möchte noch erwähnen, dass die Kosten der Untersuchung nur über kleine Spenden der Unterstützer aufgebracht werden.

Du hast auch direkt Kontakt in die USA, wie steht es dort mit der Wahrheitssuche und dem Protest aus der Bevölkerung gegen die offizielle Theorie?

Die letzte Umfrage hat ergeben, dass bereits über 60% der Amerikaner nicht mehr an die offizielle Version glauben. In vielen Städten haben sich bereits Gruppen gebildet, die ihren Bedenken durch gezielte Aktionen in der Öffentlichkeit Ausdruck geben. Wir unterstützen diese Gruppen mit fundierten Unterlagen, die man auch auf www.ae911truth.org abrufen kann. Es gibt dort auch eine Reihe von Downloads. Im DACH Raum haben wir die Facebook Gruppe „“ wo es zahlreiche deutsche Beiträge zum Thema gibt. Wir haben auch einen deutschen Newsletter zu dem man sich unter http://www.europefor911truth.one anmelden kann.

„Von meinem näheren Umfeld erhalte ich großen Zuspruch und Bestätigung. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass so viele Bauingenieure darunter sind.“

Einerseits erleben wir gerade, dass immer mehr Menschen den Mund aufmachen und die offizielle Verschwörungstheorie zu 9/11 hinterfragen. Andererseits aber, werden genau diese Menschen auf perfide Art und Weise immer mehr diskriminiert und versucht ins Abseits zu stellen. Man braucht sich nur den Umgang mit anschauen oder erstaunt zuhören, wenn .
Was meinst Du, wie wird es in Zukunft weitergehen?

Man sieht ja, dass dieser Versuch der Mainstreammedien samt deren Geldgebern und „Angestellten“ nicht funktioniert. Ken Jebsen hat eine größere Reichweite als mancher öffentlicher Mainstream Beitrag. Prof. Ganser hat jetzt mit seinem privatem Institut mehr Einfluss als er es mit seiner Unianstellung je hätte erreichen können. Sogar bei den Politikern bröselt die Front. Der neue Labor Führer, Jeremy Corbyn, ist auch überzeugt von der kontrollierten Sprengung der WTC Tower. Wie eine verwundete Hyäne besonders gefährlich ist, so sind auch die schwer angeschlagenen offiziellen Medien nicht zu unterschätzen. Auf lange Sicht aber bluten sie schon aus.

Dein Vortrag hat den griffigen Titel „9/11 – eine Sprengung. Was erwartet uns am 2. Dezember?

Von der Bauweise ausgehend zeige ich Schritt für Schritt alle Hinweise auf eine Sprengung auf und ergänze es durch teilweise noch unbekannte Videos mit deutschen Untertiteln. In einem bisher noch nirgends gezeigten 911 Science Buster erfolgt dann der ultimative Nachweis. Mehr möchte ich zu diesem Vortrag noch nicht verraten, denn er soll ja auch spannend bleiben.

Es ist nicht der erste Vortrag den Du hältst und Du sprichst mittlerweile sehr offen darüber, dass Du die offizielle Sicht die unsere Leitmedien propagieren nicht mehr teilst.
Wie reagiert man in Deinen näheren Umfeld auf Deine Aussagen?

Von meinem näheren Umfeld erhalte ich großen Zuspruch und Bestätigung. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass so viele Bauingenieure darunter sind. Aber auch meine Freunde und Freundinnen aus dem Yoga oder Kunstbereich stimmen mir zu. Meiner Gattin und meinen Söhnen geht aber schon die Zeit ab, die ich ihnen früher voll gewidmet habe.

Das Gespräch führte für Gruppe42 Stephan Bartunek.

Vortragsreihe
„Neoliberale Propaganda – wie Medien uns zur Solidarität mit den Herrschenden zwingen“
am „Platz der Vereinten Nationen“ in Wien 1220 direkt an der U-Bahnstation VIC/Kaisermühlen

Einlass 18:30
Beginn 19:00

Wir bitten unsere Gäste sich am „Platz der Vereinten Nationen“ einzufinden, von dort werden sie dann zum Veranstaltungssaal gelotst.

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