Syrien und die Pipeline – Auszug aus einer Vorlesung von Dr. Ganser

Momentan wird wieder Stimmung gegen den syrischen Herrscher Assad gemacht.
Versteht uns nicht falsch, wir mögen keine Herrschaftsverhältnisse und haben eine Abneigung gegenüber Autokraten und deren Regime.
Was wir aber noch weniger mögen ist Krieg auf Kosten der Bevölkerung und eine verfälschte Darstellung von historischen Zusammenhängen.

Wir zeigen Euch jetzt einen Ausschnitt aus einer Vorlesung von Prof. Dr. Daniele Ganser. Der Mann ist Friedensforscher und Historiker und hat ein sehr kritisches Auge auf die NATO, die imperialistische Politik der USA und generell die angeblichen westlichen Werte die in aller Welt blutig verteidigt werden müssen.

Wir fragen uns halt, wie man sich das vorstellt?
Will man jetzt auch noch den Rest von Syrien zerbomben um weiter Flüchtlingsströme abwenden zu können?
Das ist doch vollkommener Irrsinn – vor allem wenn man die Hintergründe zu dem Konflikt in Syrien betrachtet, die uns ja von unseren erklärten freien Medien vorenthalten werden.

Wie, da geht es auch um eine wichtige Pipeline und wieder mal um das Öl?

„Was auch immer geschieht, nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao durch den man Euch zieht auch noch zu trinken.“
(Erich Kästner)

„Nur wenn wir teilen, haben wir den Frieden auf der Welt. Den Frieden lernen, das heisst nichts anderes als Teilen lernen.“
Hermann Gmeiner

Rainer Mausfeld: „Warum schweigen die Lämmer?“ – Techniken des Meinungs- und Empörungsmanagements

„Sie streiten, wer Barbar sei unter ihnen,
und zum Beweise, daß stets nur die andern
vor aller Nachwelt solchen Ruf verdienen,
verwüsten sie mit schrecklichen Maschinen
Galipoli, Galizien, Serbien, Flandern,
Woldhynien und das Land der Beduinen.

Das Blut gerinnt. Es häufen sich die Leichen
im Elsaß, in Tirol, in Frankreich, Polen.
Auf hoher See und in den Tropenreichen
ist Kampfgetöse, Mord, ist Sieg und Weichen.
Es wird gebrannt, geschändet und gestohlen,
und über Trümmern ragen Ruhmeszeichen.

Aus Wolken fetzt der Mord, vom Meeresgrunde,
und Kinder müssen sterben, Frauen, Greise.
Den Hunger ruft man sich, die Pest zum Bunde.
Der Mutter Träne und die Todeswunde
erhabnen Planens zu der Menschheit Preise
gibt von der Heldenzeit Europas Kunde.

Und jubelnd töten sie für ihren Zaren,
für ihren Kaiser, König, Präsidenten;
und starke Männer sinken hin in Scharen
und wissen, daß sie tapfere Streiter waren. –
Blut tropft und Jammer von den Firmamenten.
Und jeder schmäht die andern als Barbaren.“

– Erich Mühsam

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