Der ewige …

Groß war die Empörung rund um Xavier Naidoo als er, als Künstler und Musiker formulierte:
„Muslime tragen den neuen Judenstern, alles Terroristen, wir haben sie nicht mehr gern“.

Die Übergriffe gegen Frauen in Köln und anderen Städten haben wieder dazu beigetragen, dass die Ressentiments und Vorurteile gegenüber unseren muslimischen Mitmenschen munter gedeihen können und so auch ideal von gesamtgesellschaftlichen Problemen ablenken.
Dass Frauen in arabischen Ländern unterdrückt und ausgebeutet werden heisst noch lange nicht, dass wir in Europa und der selbsternannten westlichen Wertgemeinschaft tatsächlich eine freie Gesellschaft haben.
„Germanys Next Topmodel“, Flatrate Puffs, Supermodels, Pornos für alle und Frauen die sich bereitwillig vor der Kamera brutal in alle ihre Löcher penetrieren lassen und das dann als Aufbruch der Kunst verkaufen können, sind noch lange kein Beweis für Freiheit und vor allem für Rechte der Frauen.
Das veröffentlichte Bild der „westlichen“ Frau ist, dank Funk, Fernsehen und vor allem Werbung, massiv reduziert auf körperliche Eigenschaften und damit verbundener Gelüste. Vielleicht mitunter ein Grund, dass durchgedrehte Männerhorden meinen können, einen öffentlichen Gang Bang per orchestrierter Ausgreiforgie ermöglicht zu bekommen.
die deutsche Frau in Bedrängnis

Die aktuelle vorherrschende Debatte rund um die Silvesternacht ist nichts anderes als ein Meisterwerk pharisäischer Deutung und Verklärung und ist so grausam gegen die Emanzipation gerichtet.
Der herrschenden, veröffentlichten Meinung geht es nicht darum, sich tatsächlich gegen patriarchale Unterdrückung zu stellen, letzten Endes wird die Empörung wieder nur zum Herrschaftsinstrument verwendet und der starke Vater Staat damit beschworen und gefestigt, indem man sich der staatlich verordneten Gewalt unterwirft.
Gerade die Frauen, die sich jetzt instrumentalisieren lassen um Ressentiments gegenüber unseren muslimischen Mitmenschen weiter zu fördern, erweisen dem Feminismus einen Bärendienst.
Alice Schwarzer hat es geschafft, von Menschen zitiert zu werden, die im Feminismus nichts weiteres als eine Weltverschwörung, gesteuert von amerikanischen Eliten, erkennen.
Plötzlich kann jeder Mensch Experte in Islamkritik werden, einzig der Wille zählt, das Wissen selbst bleibt auf der Strecke. Ideologie steht so wieder einmal über Wissenschaft.

Die große Tragik liegt darin, dass wir als Menschheit und als Gemeinschaft diese Mechanismen kennen und immer wieder erleben.
Gerade in Europa und im deutschsprachigen Raum gibt es ein sehr dunkles Kapitel in der Historie.
Der Antisemitismus, der Hass auf und die Angst vor Juden ist nicht vom Himmel gefallen. Es wurde über Jahrzehnte in die Köpfe der Menschen hinein institutionalisiert und fand dann im Holocaust seinen grausamen und tragischen Höhepunkt.
Danach will niemand etwas davon gewusst haben.

Nicht nur Xavier Naidoo und den Betreibern der Gruppe42 fallen diese Parallelen auf, die Jüdin Ramona Ambs schreibt dazu folgendes:
„Hierzulande werden Traditionen gepflegt: Christbaum schmücken, Bleigießen an Silvester und Menschenhass schüren. Und zwar Menschenhass von der Sorte, der hierzulande auch schon eine lange Tradition hat: den Hass auf den bösen Fremden, der die deutsche Frau bedroht. Früher hatten ja wir Juden diesbezüglich die Arschkarte gezogen.“

Noch ist Zeit, zu spät ist es erst gestern, 2016 ist immer noch Zukunft und Fehler aus der Vergangenheit müssen nicht wiederholt werden.
Der entscheidende Vorteil liegt in der Vernetzung der Vernunft und die Zuversicht dazu geben die freien Medien.
Gruppe42 hält an diesem Geist fest und wird sich von der ritualisierten Empörung rund um Köln nicht kirre machen lassen – wir gehen unseren Weg.

zur freien Empörung freigegeben - ganz ohne Vorgabe

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